23. April 2021

Liebes Tagebuch,

hier kommt Teil 3 der Impfgeschichte:

Da die Gemeinde Senden sich um die Begleitung für den zweiten Impftermin unserer Dame kümmern wollte, hatte ich mich da auch nicht mehr zu gemeldet. Letzte Tage saß ich nun wieder mal bei der Patientin, stellte die Medikamente und fragte sie: „Wann haben Sie denn eigentlich Ihren zweiten Impftermin?“ Denn auswendig wusste ich das natürlich nicht. Sie antwortete: „Heute, aber von meinem Impfbegleiter habe ich noch nichts wieder gehört. Ich weiß nur, dass das irgendwann heute Nachmittag sein soll.“ Und da mein Nachbar Martin, der ja sie zur ersten Impfung begleitet hatte, auch nichts mehr erzählt hatte, war mir klar, dass das nicht gut gehen würde. Also nahm ich Kontakt mit ihm auf und erfuhr, dass er von nichts wusste. Niemand von der Gemeinde hat ihn angerufen. Daraufhin telefonierte ich also mit der Gemeinde. Die hatten dann wohl verpasst, den zweiten Impftermin bei unserem Martin anzumelden. Der Gemeindemitarbeiter versprach mir, sich sofort darum zu kümmern und sich wenig später wieder bei mir zu melden. Mittlerweile war ich auch im Büro angekommen und konnte nachschauen, zu welcher Uhrzeit der Impftermin geplant war. Denn die Notiz darüber hatte ich mir extra an die Seite gelegt – für alle Fälle! Somit wusste ich nun, das die Dame um 15:30 Uhr den Termin hatte. Und wir wollten natürlich, dass unser Martin sie wieder begleitet. Einfach aus dem Grund: Für eine Dame von über 80 ist es angenehmer, wenn sie von einem bekannten Menschen des Pflegedienstes gefahren wird, und die beiden kannten sich ja nun schon. Die Menschen werden natürlich mit dem zunehmenden Alter immer ängstlicher. Und da sie in den Medien immer mehr hören über Enkeltricks, werden diese Ängste ja immer mehr geschürt. Kurze Zeit rief mich die Gemeinde Senden zurück, dass sie einen Herrn beauftragt hätte. Sie nannten mir auch den Namen des Herrn, der Dame für 17:00 Uhr begleiten würde. Ich stutzte und antwortete: „Nein, die Uhrzeit ist schon falsch und die Begleitung auch.“ Weiter merkte ich an, dass unser Nachbar die Dame begleiten würde und zwar zu 15:30 Uhr. In der Zwischenzeit hatte ich natürlich auch mit unserem Martin telefoniert. Martin hatte mir versichert, dass er Zeit hat und die Nachbarin auch gerne wieder das zweite Mal begleiten würde. Letztendlich hat nach allen Wirrungen und Irrungen alles gut geklappt und sie hat ihre zweite Impfung erhalten. Freut sich nun, einen Schutz zu haben und dass auch mal wieder ein Enkelkind-Besuch möglich ist.

Deine Stephanie Fricke


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