4. Januar 2019

Liebes Tagebuch,

heute erzähle ich Dir wieder eine kleine Geschichte zum Schmunzeln aus unserem Pflegealltag:

Bei Neuaufnahmen fragen wir ja nach vielen Dingen: Name, Adresse, Hausarzt, welche Leistungen notwendig sind usw. Ich frage auch immer danach, ob es einen Hund oder eine Katze im Haus gibt. Bei Bauernhöfen frage ich auch jedes mal ob es einen Hund auf dem Hof gibt, vor dem ich lieber weglaufen sollte. Die Frage nach dem Hund können ja viele noch verstehen. Aber bei der Katze sind viele doch immer sehr erstaunt. Ich erkläre dann, wenn man morgens früh zur Pflege kommt, es ist noch alles dunkel, und plötzlich huscht einem etwas an den Beinen entlang, und wir befinden uns dann auch noch in einer fremdem Umgebung, erschreckt man sich sehr. Aber die Erfahrung der letzten Zeit hat doch ergeben, dass ich nicht nur nach Hund und Katze sondern auch nach Lebensgefährten fragen sollte. Bei der Aufnahme heißt es oft „verwittwet“ oder „verwittwert“ und „alleinlebend“. Oft passiert es aber jetzt, dass nicht plötzlich über den dunklen Flur der Hund oder die Katze huscht und es passiert auch, dass nicht im Bett des Patienten ebendieser liegt. Nein, sondern wir entdecken zum Beispiel beim Zurückschlagen der Bettdecke, dass die Lebensgefährtin oder der Lebensgefährte dort übernachten. Stellen Sie sich vor, aus den Augenwinkeln sehen Sie einen Mann über den Flur laufen und sie besuchen aber gerade eine Patientin und wussten nichts von einem Lebensgefährten. Dann bekommen wir wirklich schon einen großen Schreck, denn es könnte ja auch ein Einbrecher sein.

Also meine Frage nach „alleinlebend“ werde ich in Zukunft genauer definieren.

Deine Stephanie Fricke


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