Das Recht der Alten auf Eigensinn

Heute ein Buchtipp, welches ich persönlich noch nicht gelesen habe. Aber da ich den Titel schon so toll finde, möchte ich doch diese Anregung geben, das Buch zu lesen. Das Recht der Alten auf Eigensinn – ein notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende. Wie oft höre ich von Angehörigen: „Das haben wir Mutter oder Vater schon so oft gesagt, aber sie tun es einfach nicht.“ Wie oft habe ich schon den Kolleg:innen gesagt: „Wir sind keine Erzieher:innen, sondern Pfleger:innen.“ Denn unsere Alten sind eigensinnig und dürfen machen, was sie wollen.

ISBN 978-3-497-01662-4, Reinhardt-Verlag

100 kleine, böse Krimis

Heute stelle ich Ihnen eines meiner Lieblingsbücher vor. Für alle Kurzkrimi-Freunde ein Leckerbissen. Die meisten Geschichten sind im Hitchcock-Stil geschrieben. Kein Krimi geht über fünf Seiten. Viele lässt man nach dem Lesen noch einmal Revue passieren. Auch ein Schmunzeleffekt bleibt bei einigen nicht aus. Kurz, knackig und mit wenigen Worten viel Spannung. Ich lese diese Krimis gerne abends, wenn ich nicht schlafen kann. Habe bestimmt jeden Krimi schon mehrfach gelesen. Leider im Original nicht mehr zu erhalten, aber bei den gr0ßen Online-Anbietern gebraucht zu bestellen.

Von Isaak Asimov: 100 kleine, böse Krimis
ISBN 3404136799, Bastei-Lübbe

Schöne Ferien

Liebe Leser dieser Homepage,sommer 2021

heute fangen die großen Sommerferien an. Zeit um mit der Familie was zu unternehmen und zum Beispiel in unserem wunderschönen Kanal schwimmen zu gehen. Endlich können wir ausschlafen, abends lange aufbleiben und auch wieder in den Urlaub fahren. Genießen Sie die Zeit und die Ruhe.

Bleiben Sie gesund, damit wir keine vierte Welle kriegen.

Buntschatten und Fledermäuse

Heute ein Buchtipp über Autismus. Zur Zeit ist Autismus ja in aller Munde. Aber ganz ehrlich, liebe Leser, vor 20 Jahren hatten unsere Kinder alle Wahrnehmungsstörungen. Dann kamen die Allergien, dann ADHS und zur Zeit ist es Autismus. Wenn die Kinder schon kein besonderes Talent haben wie Fußballspielen oder Klavierspielen, muss es eine Erkrankung sein. Viele ältere Patienten berichten, wenn sie Berichte über solche Erkrankungen im Fernsehen sehen, dann erkennen sie oftmals ihre eigenen Kinder wieder. Und wenn man sie fragt, was sie dagegen unternommen haben, kommt die Antwort: sie haben sie einfach laufen lassen. Die Kinder haben sich bei ADHS oft ausgetobt, waren von morgens früh bis abends spät unterwegs und sind heute glückliche Erwachsene. Aber für alle, die Autismus verstehen möchten, kann ich wärmstens das Buch von Axel Brauns empfehlen: Buntschatten und Fledermäuse, mein Leben in einer anderen Welt.
Dieses Buch hatte ich vor vielen Jahren schon gelesen und jetzt wieder entdeckt. Ich kann oftmals Krankheiten besser nach vollziehen, wenn ich sie von Betroffenen selbst geschrieben lese.

Kurzbeschreibung: Wie aus dem Dummbart ein Schlauberger, aus dem Sprachlosen ein Dichter wird, wie ein Gefühlstauber den Autismus durchbricht: Axel Brauns Erinnerungen geben einen erstaunlichen Einblick in eine andersartige Welt, faszinierend, aufregend und verstörend.

ISBN 978-3442152445
Herausgeber: Goldmann-Verlag

Heute der versprochene Buchtipp

Ein Buch, das wir alle selber schreiben müssen.

Heute empfehle ich Ihnen die Bücher mit den Titeln:

Oma, Papa oder Opa, erzähl doch mal!

In diesen Büchern hat der Beschenkte die Möglichkeit, sein Leben aufzuschreiben. Es wird genau gefragt, wie die Kindheit war, wie zum Beispiel ein Tagesablauf war; wie die ersten Ehejahre aussahen, woran man sich besonders gern erinnert. So kann jeder Mensch, ob Mama oder Papa, ob Oma oder Opa für seine Kinder- und Enkelkinder ein besonderes, persönliches Buch hinterlassen. So können die Kinder auch nach dem Versterben der Eltern oder Großeltern noch viel über das Leben der vorangegangenen Generation erfahren. Diese Bücher können ja mit den Großeltern zusammen ausgefüllt und beschrieben werden. So werden bestimmt im Erzählen noch weitere Erinnerungen geweckt. Die Bücher bieten zudem auch viel Platz um Fotos, Postkarten, Glanzbilder oder ähnliches einzukleben.

Diese Bücher gibt es von verschiedenen Verlagen. Fragen Sie im Buchfachhandel nach „Oma, erzähl doch mal.“