Heute mal ein Buchtipp von Claudia

„Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé

Dieses Buch hat Claudia schon mindestens dreimal gelesen. Eine spannende Familiensaga aus dem England des 14. Jahrhunderts. Rebecca Gablé hat sich auf historische Romane spezialisiert. Claudia gefällt, dass sie sehr spannend und detailiert, ohne langatmig zu werden.
Ein 12jähriger Junge erfährt in seiner Klosterschule, dass er der Sohn des Earl of Waringham ist, und dieser verstorben ist. Daraufhin türmt Robin und macht sich auf den Weg nach Waringham. Dort erfährt er, dass der Vater ein Verräter an dem König war.

ISBN 3-404-13917-8
Bastei-Lübbe Verlag

LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Liebe Leser,
wir möchten Ihnen hier einen kleinen Tipp geben für die regnerischen Tage. Besuchen Sie doch einmal das LWL-Museum in Münster. Dort können Sie sich spannende, interessante Ausstellungen anschauen. Wie zum Beispiel „Alleskönner Wald“. Eine Sonderausstellung im LWL-Museum noch bis September 2022. Wir alle verbinden etwas mit dem Begriff Wald. Aber ist das eigentlich Wald oder Forst, was auf Deutschlands Böden wächst? Was ist der Unterschied…

Der Planetariums-Umbau im LWL-Museum ist im vollen Gange. Doch müssen wir uns noch bis Anfang 2022 gedulden und können uns dann in einer neuen Umgebung die Sterne vom Himmel holen.

Halloween

Liebe Leser dieser Homepage,halloween-2893710_960_720

wir wünschen Ihnen ein gruselig-schauriges Halloween. Auch dieser Brauch wird in Deutschland ja immer populärer. So ist es eine gute Gelegenheit auch mal mit den pflegebedürftigen Angehörigen im Dunkeln spazieren zu gehen. Seinen Sie mal mutig, klingeln sie beim Nachbarn und wenn dieser die Tür öffnet, dann sagen Sie nur „Süßes oder Saures.“ Und schon wird es sicherlich ein lustiger Abend mit Ihren Nachbarn. Ob Sie dann auch Süßigkeiten erhalten wie die Kinder zu Halloween, kommt darauf an, wie nett oder schaurig Ihr Nachbar ist.

Ihre Stephanie Fricke

Die Mütter-Mafia

Kerstin Gier (*08.10.1966) schuf die Mütter-Mafia-Serie vor über fünfzehn Jahren. Aktuell umfasst die Reihenfolge vier Teile. Ihren Ursprung feierte die Buchreihe im Jahre 2005 und im Jahr 2011 erschien dann der letzte bzw. neueste Band.

Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen…

Verlag: Bastei-Lübbe
ISBN: 9783404170319

Diese Reihe gibt es auch als Hörbuch. Das ist für mich eine feine Sache. Ich höre generell gerne Hörbücher bei der Gartenarbeit, zum Entspannen auf der Couch. Und gerade diese Reihe höre ich mir immer wieder gerne an. Gesprochen sind die Texte von Mirja Boes. Ein Hörbuch ist einfach gut, wenn die Stimme perfekt ist. Und das ist sie, da kann man sich richtig in die Geschichte rein versetzen.

Ich dachte, älter werden dauert länger

Heute ein Buchtipp, der mich selber betrifft: „Ich dachte, älter werden dauert länger.“ von Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi

Kurzbeschreibung: Lucinde und Heike sind um die 50. Früher dachten sie, das wäre das Alter in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen von „in Würde altern“ haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben. Aus der langweiligen Oper abhauen, etwa oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinlich finden. Und dass sie womöglich auch mit 80 noch längst nicht angekommen sein werden.

Ein augenzwinkender Erfahrungsbericht über Risiken und Nebenwirkungen des Älterwerdens mit viel Selbstironie und humorvollen Einsichten. Herausgeber: Penguin Verlag
ISBN 978-3328102694

Mich betrifft der erste Satz komplett: Ich dachte, älter werden dauert länger. Oftmals, wenn ich gefragt werde wie alt ich bin, stutze ich und muss überlegen, wie alt ich denn nun wirklich bin. Und erschrecke mich, denn meine Antwort ist: „52!“ Und denke, wo sind die 30er, die 40er. Ich bin doch gerade erst in der Ausbildung angefangen. Und dann wird mir bewusst, dass ich schon über 30 Jahre in der Pflege tätig bin, dass meine Ausbildung also schon lange, lange her ist. Meine Tochter schon 22 Jahre alt ist und die Jahre fliegen, ins Land gehen, so rasend schnell, dass ich mich immer wieder erschrecke. Was nicht auf mich passt: Ich bin angekommen. Und peinlich bin ich meiner Tochter schon lange. Ich mache was ich will. Wenn die Oper mir nicht gefällt oder der Kinofilm, dann gehe ich. Und wenn das Essen mir nicht gefällt im Restaurant, gebe ich es zurück. Wenn ich etwas tue, wo andere fragen: „Ist das erlaubt?“, dann schaue ich immer nach rechts und nach links und sage: „Hier hängt kein Zettel ‚Es ist Stephie verboten…‘. Wie zum Beispiel: Ich gehe regelmäßig mit einigen Mädels zum Schwimmen ins DÜB und zum Wellness. Dort gibt es im Sole und Wellness-Bereich Duschen. Dort duschen wir uns auch gerne zum Schluss richtig ab mit Duschgel und Shampoo. Letzte Tage sagte eine von den Mädels: „Nee, lass uns doch in die richtigen Duschen an den Umkleiden gehen. Hier ist es doch bestimmt verboten.“ Daraufhin drehte ich natürlich wieder meinen Kopf nach links und rechts und sagte: „Gibt es hier einen Zettel, wo draufsteht ‚Stephi darf hier nicht mit Shampoo und Duschgel duschen!‘ Meistens sind dann immer alle überzeugt und machen alles mit. Das Leben ist kurz genug, lasst es uns nutzen und genießen.