Mein Kanal

Liebe Leser,
hier eine kleine Impression aus Senden: „Mein Kanal“.
Täglich bin ich mit meinen Hunden hier und genieße früh morgens die
Ruhe und die frische Luft vor dem Tag. Der Blick ist unter der Schölling-Brücke
Richtung Bauernschaft, meistens meine Richtung. Dort wo ich meine Gedanken schweifen lassen kann, die Seele baumeln lasse und somit Kraft für den Tag bekomme.

4. Mai 2022

Liebes Tagebuch,
fast täglich kommt mich eine nette Mitarbeiterin von Brief und Mehr besuchen, um mir die Post zu bringen. Am ersten Tag schaute sie verstohlen in unsere Süßigkeitenschale, die vorne auf unserer Theke steht, und fragte, ob sie sich wohl ein Bonbon nehmen dürfte. Ich antwortete: „Ja gerne, Sie dürfen sich auch zwei nehmen, eins für jetzt und eins für unterwegs.“ Ich versuche auch immer darauf zu achten, dass die Schale mit allerhand Leckereien gefüllt ist, weil nicht nur sie gerne nascht sondern auch alle anderen Brief- und Paketboten, sowie auch Patienten und deren Angehörige, die uns besuchen kommen. Natürlich naschen meine Mitarbeiter und ich auch gerne. Von daher ist die Schale zumeist schnell leer. Letzte Tage wollte die nette Dame von Brief und Mehr zu mir wieder ins Büro. Aber sie kam gar nicht so weit. Denn Jenny wollte aus Freundlichkeit ihr die Briefe vor unserer Tür abnehmen, damit die Dame sich den Weg spart. Ich sah dies und rief sofort: „Nein, nein, nein, Jenny, unsere Briefträgerin muss bis zur Theke laufen, sonst kann sie keine Bonbons naschen.“ Die Briefträgerin sagte: „Genau.“, nahm Jenny die Briefe wieder aus der Hand, kam bis zur Theke, legte die Post ab und nahm sich zwei Schokobonbons und sagte: „Eins für jetzt und eins für später.“, lachte und ging hinaus.
So kleine, freundliche Begegnungen im Leben ist doch das, was mir sehr viel Freude bereitet und unsere kleine Welt um uns herum ein bisschen glücklicher macht, wo doch gerade die große Welt so traurig und voller Gewalt ist.

Deine Stephanie Fricke

Die Natur

Liebe Leser dieser Homepage,
hier ein paar Fotos aus einem Sendener Wald, die ich gemacht habe, als ich mit meinen Hunden unterwegs war. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Genießen der Natur und der Sonne.

20. April 2022

Liebes Tagebuch,

nach langer Pause kann ich nun auch Dir wieder schreiben:

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Zur Zeit wird ja alles teurer wie Energie, Strom, Gas, Diesel, Benzin aber auch Lebensmittel. Und gerade dann versucht ja jeder für sich den ein oder anderen Euro an der ein oder anderen Ecke zu sparen. Und so kam es, dass sich Claudia und Danny im Büro darüber unterhalten haben, dass man wunderbar das Wurzelstück von Frühlingszwiebeln, was ohnehin abgeschnitten wird weil zum Verzehr ungeeignet und zumeist dann in die Biotonne entsorgt wird, weiterverarbeiten kann. Nach den Einpflanzen dieses Wurzelstücks im Blumenkasten, Hochbeet oder im Garten schlägt die Frühlingszwiebel neu aus und lässt sie schön wachsen bis sie erntereif ist. Eine Woche später schickte Jenny der Claudia ein Foto. Diese hatte das Gespräch zwischen Claudia und Danny mitgehört und die Idee direkt am gleichen Tag umgesetzt. Die Bildunterschrift des Fotos lautete: „Es funktioniert wirklich.“ und man sah, wie die eingepflanzten Wurzelstücke der Frühlingszwiebeln fleißig gewachsen waren. Daraufhin schickte auch Danny ein Foto, weil sich bei ihren Pflanzen noch so gar nichts tat. Beim Anschauen des Fotos brachen alle vor Lachen zusammen. Sie hatte die Wurzelstücke mit den Wurzeln nach oben hin eingepflanzt und war fest davon überzeugt, dass Claudia ihr das so beschrieben hatte. Auf so eine unsinnige Idee kann nur Danny kommen. Eine Gemüsepflanze braucht schon ihre Wurzel in der Erde um dort wachsen und gedeihen zu können.
Da hätte sie lange warten können. Das wäre mit dem Sparen nichts geworden.

Deine Stephanie Fricke

P.S. Danny hat die Wurzeln nun richtig eingepflanzt und hofft auch Erfolg zu haben.

Hallo liebe Leser, wir sind wieder da.

Wir sind wieder da. Heute hatten wir unsere Schulung für die Verwaltung und Bearbeitung unserer neu überarbeiteten Homepage. Ab jetzt können Sie wieder wie gewohnt von uns regelmäßig traurige, lustige, überraschende aber auch nachdenkliche Geschichten und Begebenheiten aus unserem Leben und Berufsalltag lesen. Lassen Sie sich überraschen. Vielleicht entdecken Sie, wir auch wir, Altbekanntes oder Neues auf diesen Seiten.

Hier die Stever in Senden. Eines meiner schönsten Ausflugsziele rund um Senden. Aber zumeist trifft man mich dort nur bei schlechtem Wetter. Denn bei gutem Wetter wuseln dort zu viele Besucher rum. Und da mein Dackel manchmal bei fremden Menschen auf Krawall gebürstet ist, versuche ich das zu umgehen.